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Familienbildung für jede Lebensphase

Die Katholischen Familienbildungsstätten im Bistum Trier -

Wir für Familie


Trierer Weihbischof spendet in Bendorf Firmsakrament

Gebt Gott einen Platz in eurem Leben

Bendorf – „Was würde Jesus tun?“ – das hat der Trierer Weihbischof Jörg Michael Peters die Firmbewerberinnen und Firmbewerber sowie deren Familien und Freunde während der Eucharistiefeier am 19. November in der Pfarrkirche St. Medard in Bendorf gefragt. „Diese Frage begleitet mich auch in meinem alltäglichen Leben“, gab der Weihbischof in seiner Predigt zu.

„Tu anderen all das, was du von ihnen erwartest. Diese Goldene Regel gibt uns Jesus in der Bibel mit auf dem Weg“, sagte Weihbischof Peters. Diese Regel würde dabei helfen, Jesus nachzueifern. Wenn alle sich daran halten würden, wäre das Miteinander ein ganz anderes, so Peters. In diesem Zusammenhang blickte er auch auf die Heilige Elisabeth von Thüringen (1207-1231), derer am 19. November besonders gedacht wird. Die ungarische Prinzessin und deutsche Landgräfin hatte während einer Hungersnot den Inhalt der Getreidespeicher unter der Bevölkerung verteilen lassen. Dafür wurde sie von den Herrschern stark kritisiert. „Sie war eine Frau, die zu ihren Prinzipien stand“, erklärte Weihbischof Peters. Sie habe in den Armen, Einsamen, Alten und Kranken das Antlitz Gottes gesehen, begründete sie damals ihren vehementen Einsatz. „Es braucht einen wachen Blick und ein aufmerksames Herz“, übertrug Peters die Lebensgeschichte der Heiligen in die heutige Zeit und ermutigte: „Gebt Gott einen Platz in eurem Leben. Er gibt Zuversicht.“

Doch nicht nur der Weihbischof stellte Fragen, sondern gab den Firmkandidatinnen und Firmkandidaten in einem Vorgespräch die Möglichkeit, sich offen mit ihm auszutauschen. „Warum glauben Sie, ist es wichtig, den Glauben an Gott zu haben?“, wurde er von ihnen gefragt. „Ich glaube, dass er unser Leben um eine Dimension erweitert. Ansonsten beschränkt es sich auf ein paar Lebensjahre“, lautete seine Antwort.

Der Firmgottesdienst fand unter den geltenden Corona-Schutzmaßnahmen statt. Die Gruppe von 53 Jugendlichen wurde daher auf zwei aufeinanderfolgende Gottesdienste aufgeteilt. Gemeinsam mit dem Weihbischof stand Kooperator Jijo Antony den Gottesdiensten vor.

Der Weihbischof dankte dem Team der Haupt- und Ehrenamtlichen und der Familienbildungsstätte Koblenz, bei der die Jugendlichen sich in unterschiedlichen Projekten im Rahmen ihrer Vorbereitung beteiligten. Erika Birk, Vorsitzende des Pfarrgemeinderates, schloss sich dem Dank an und gratulierte den Gefirmten im Namen der Pfarrei. „Wir freuen uns sehr, dass ihr den Schritt gemacht hat, der heute nicht mehr selbstverständlich ist.“

Der Weihbischof wird am Freitag, 26. November, noch ein weiteres Mal in der Pfarreiengemeinschaft Bendorf Mädchen und Jungen das Sakrament der Firmung spenden. Im Rahmen der Firmreise durch das Dekanat Koblenz finden insgesamt 21 Gottesdienste statt.

Bischöfliche Pressestelle Bistum Trier (jf)

Angebot "Co-Working" der FBS Bitburg

Bitburg. „Co-Working“ ist eine moderne Arbeits- und Familienperspektive: Flexibel nutzbar mit oder ohne Arbeitsplatz, als Entlastung zur alltäglichen Hausaufgaben- und Betreuungssituation. Unsere Betreuungsmodelle Hausaufgabenbetreuung und Kindernest eignen sich: 

  • zur besseren Vereinbarkeit von Familie und Beruf
  • zum Wiedereinstieg in den Beruf
  • als flexible Arbeitsform, in der das Kind in unmittelbarer Nähe zum Arbeitsplatz der Eltern betreut wird (Eltern können so die Alltagsprozesse des Kindes mitentscheiden!)

Traumapädagogisches Kinder-Yoga - kostenloses Angebot in Bitburg

Irrel. Dieses spezielle Yoga-Angebot richtet sich an Kinder, die in Folge eines schlimmen EReignisses (z.B. Flutkatastrophe) nicht mehr mit sich selbst verbunden sind.  Vielleicht spüren sie eine gewisse Unruhe, können sich schleckt konzentrieren oder fühlen sich manchmal gar nicht mehr. auch Bauchschmerzen und Sclafstörungen können ein Anzeichen dafür sein. Dieser Kurs ist eine Einladung, wieder heil zu werden. Wir schauen im Yoga-Kurs gemeinsam, was Sicherheit gibt, damit sich die Kinder rundum wohl fühlen können.

Immer Dienstags, 14:30 UHR bis 15:30 UHR im Caritashaus der Begegnung, in Irrel.

Neue Anschlussqualifizierung für Tagesmütter gestartet

Mayen. Das Kreisjugendamt Mayen-Koblenz konnte im September in Kooperation mit der Katholischen Familienbildungsstätte Mayen einen neuen Anschluss-Qualifizierungskurs für elf bereits langjährig tätige Kindertagespflegepersonen starten. Die Teilnehmerinnen setzen sich im Rahmen der Fortbildung unter anderem intensiv mit den Themen Entwicklungsbegleitung, Frühpädagogik und Erziehungsstilen auseinander und erweitern damit ihre Grundqualifizierung.

„Es ist toll, dass so viele Kindertagespflegepersonen bereit sind, sich weiterzubilden. Durch dieses Engagement kann die Qualitätsentwicklung in der Kindertagespflege im Landkreis Mayen-Koblenz stetig ausgebaut werden“, betont der Erste Kreisbeigeordnete Burkhard Nauroth. ... mehr lesen

Gutscheine für Mayener Familien „Familienzeit to go“

Mayen. Familien können sich ab sofort bei der Familienbildungsstätte Mayen, Bäckerstraße 12, Gutscheine für unterschiedliche Freizeitaktivitäten abholen. So gibt es z.B. Gutscheine für den Zoo Neuwied, Tollipark, Schwimmbad, PEKiP oder Eltern-Kind Gruppen der FBS sowie musikalische Früherziehung. Für jede und jeden ist etwas dabei. Voraussetzung ... mehr lesen

Kath. Familienbildungsstätte Neuwied mit Mehrgenerationenhaus

„Ich habe es geschafft“ - Fluchtgeschichten von Zugewanderten

Neuwied. Im Beisein des Staatssekretärs des Landesministeriums für Familie, Frauen Kultur und Integration, Prof. Dr. Jürgen Hardeck, endete in der Kath. Familienbildungsstätte mit dem Mehrgenerationenhaus Neuwied die Ausstellung über Erfolgsgeschichten zugewanderter Menschen.  Die Ausstellung von Ursula Jünger und Horst Bennemann zeigte ... mehr lesen

Rückblick - „Die Resonanz war sehr gut“

Damit Frauen noch mehr auf Vorsorge achten

Neunkirchen. Gesundheit ist ein wichtiges Gut, nicht nur in Zeiten der Pandemie. Ebenso wichtig ist deshalb auch die Prophylaxe, um gesundheitlichen Schädigungen oder Einschränkungen vorzubeugen. Was insbesondere Frauen für ihre Gesundheit und zur Gesunderhaltung tun können, das war jetzt ein Anliegen beim „1. Frauengesundheitstag“ im KOMM-Zentrum. Das Wesentliche ... mehr lesen

Angebote im Haus der Familie Merzig

Medien-Sprechstunde jeden 1. Montag im Monat

Die nächste Sprechstunde findet am 01.12.21 um 17:00 Uhr statt. Alexander Hain hilft bei Problemen rund um Smartphone, Tablet oder Laptop. Vorherige Anmeldung 

und Problemschilderung unbedingt erforderlich. Kosten je ¼ Stunde 5 €. 

 

Konfekt vom Feinsten – Vollwertig. Lecker. Gesund.

Dass Zuckergenuss unserer Gesundheit nicht zuträglich ist, ist längst kein Geheimnis mehr. Das bedeutet aber nicht, dass man auf süße Naschereien verzichten muss. Hier bietet die Vollwertküche leckere und gesunde Alternativen, die einfach und schnell, ohne großen Aufwand selbst hergestellt werden können. So gelingt ein Genuss ohne Reue. Kurs mit Gabriela Kewerkopf am 03.12.21 von 18:00 bis 21:30 Uhr. Kosten 10 Euro zzgl. Umlage. 

 

Alle weiteren Informationen und Online-Anmeldung: www.haus-der-familie-merzig.de 

Neues Angebot der FBS Andernach

Kindergruppe „Helianthi“

Andernach. Die Kindergruppe Helianthi ist ein neues Angebot der Suchtberatung der Caritas in Mayen in Kooperation mit dem Haus der Familie in Andernach und der Katholischen Familienbildungsstätte Andernach. Sie ist für Kinder ... mehr lesen

Big House überzeugt mit medienpädagogischem Ferienangebot

Neuwied.

„Kultur macht stark“: So lautet der Titel eines Förderprogramms, das kulturelle Bildungsangebote für Kinder und Jugendliche im ganzen Land ermöglicht. Unter eben genau dieses Motto waren auch die Herbstferien im städtischen Jugendzentrum Big House in Neuwied gestellt.

In der ersten Ferienwoche hieß es „Auf die Pixel fertig los!“. In einem Gamer-Workshop, auf die Beine gestellt vom Heinrich-Haus in Kooperation mit dem städtischen Kinder- und Jugendschutz, entwickelten die Jugendlichen eigene Computerspiele. Von der Idee über den Entwurf ... mehr lesen

Berührende Ausstellung in Neuwieder Familienbildungsstätte endet

Neuwied.

„Ich habe es geschafft" lautet der Titel einer Ausstellung, in der Geflüchtete über ihr Ankommen und Leben in Deutschland berichten. Fast sechs Wochen war das Kunst- und Dokumentationsprojekt in der katholischen FBS Neuwied zu sehen.

Zur Finissage waren unter anderem der Fotograf Horst Bennemann und die Flüchtlingskoordinatorin Ursula Jünger vor Ort und erläuterten die Konzeption und ihr Ziel: Anhand von Interviews wie auch durch Porträtaufnahmen möchten sie gelungene Integration sichtbar machen.

Die Besucherinnen und Besucher, darunter auch Schulklassen, lernten ... mehr lesen

60 Jahre Katholische Familienbildungsstätte Saarbrücken – ein Spiegel der Gesellschaft

Damals Haushalt, heute Musikgarten: Eine Zeitreise durch die Familienwelt

Saarbrücken – Groß waren Not und Armut nach dem Krieg, der Frauen zu Witwen und Kinder zu Waisen gemacht hat. Viele Väter konnten als Kriegsversehrte nicht mehr für ihre Familien sorgen. Um in dieser Notlage zu helfen, haben engagierte Frauen des Katholischen Deutschen Frauenbundes (KDFB) in Saarbrücken vor 60 Jahren die „Katholische Mütterschule“ gegründet, die am 26. Januar 1961 eingeweiht wurde. Sie ist der Vorläufer der heutigen Katholischen Familienbildungsstätte (FBS) in der Ursulinenstraße. Die Geschichte der Einrichtung spiegelt zugleich wieder, wie sich die Gesellschaft in Deutschland entwickelte.

„Die Gründerfrauen waren oft ledige Frauen aus dem Sozial- oder Schuldienst, die sich in ihrer Freizeit engagiert haben und oft ihr eigenes Geld investiert haben“, erinnert sich Ida Purat. Ihre Tante Maria Pfeiffer war eine dieser Frauen, die die Mütterschule aufgebaut und lange geleitet haben. Diese Frauen seien gesellschaftlich nicht sonderlich geachtet gewesen: „Sie waren zu kämpferisch für die Sache der Frau, zu autonom und wurden als Unverheiratete skeptisch betrachtet“, sagt Purat, die als 15-Jährige Mitte der 60er Bastelkurse für Kinder angeboten hat und viele Jahre als Kursleiterin tätig war.

„Die gepflegte Frau“ und „Kalte Platte“: Kurse aus den Anfangsjahren

In der „Milchstube“ im Saarbrücker Hauptbahnhof versorgten die Frauen Passanten preiswert mit einem gesunden Frühstück und einem warmen Mittagessen. Doch von Anfang an habe auch der Bildungsgedanke eine große Rolle gespielt. „Vorbereitung der weiblichen Jugend auf den Beruf der Hausfrau und Mutter und die Weiterbildung der Frauen und Mütter für ihre besonderen Aufgaben im Dienst der Familie“, heißt es in der Satzung vom April 1963, als die Katholische Mütterschule ein offiziell eingetragener Verein wurde. Neben Nähen und Kochen gab es Kurse in der Säuglingspflege und „Gymnastik für die werdende Mutter“. Eine große Rolle spielten auch die Aufgaben der Hausfrau, was sich im damaligen Kursangebot zeigt: „Gäste zu Hause“, „Kalte Platte“ oder „Die gepflegte Frau“. „In den 70er-Jahren veränderte sich das Angebot, es wurde ,Exotisches Kochen‘ angeboten und erstmals auch Kurse zum Thema Diät“, sagt FBS-Leiterin Nina Andres-Reindorf.

1968 wurde die Mütterschule als Einrichtung der Erwachsenenbildung anerkannt. 1976 schlossen der Katholische Deutsche Frauenbund und die Katholische Frauengemeinschaft Deutschlands (kfd), die im Johannishof in Saarbrücken Hilfen anbot, sich zur „Familienbildungsstätte der katholischen Frauengemeinschaft Saarbrücken e.V.“ zusammen und formulierten die Weiterbildung der Jugend und der Erwachsenen als gemeinsames Ziel. Seit 1991 besteht der heutige Name „Katholische Familienbildungsstätte Saarbrücken e.V.“.

In Katholischer FBS sind alle willkommen

„Wir erleben es immer wieder, dass Leute glauben, sie müssten katholisch sein, um bei unseren Kursen teilnehmen zu dürfen oder selbst Kurse zu geben“, sagt Andres-Reindorf. Dies stimme jedoch nicht. „Wir verstehen katholisch als offen für alle, jeder ist willkommen, egal welcher Herkunft oder Religion ein Mensch hat“, sagt sie. Auch zu den regelmäßig stattfindenden Kindergottesdiensten kämen nicht nur katholische Familien. Was die katholische FBS von anderen Anbietern unterschiede, sei die Atmosphäre: „Teilnehmer sind bei uns keine Nummer, das persönliche Miteinander steht im Vordergrund“, sagt die Leiterin.

Vielfalt der Gesellschaft spiegelt sich im Kursangebot wider

Bunt gemischt ist in der Katholischen Familienbildungsstätte auch das Kursangebot, das stetig wächst und für alle Generationen etwas bietet. Neben zahlreichen Angeboten für Familien mit Kindern wie Spielkreise, Musikgarten oder Nachmittagen zum Thema Tortenverzieren, bietet die FBS Sprachkurse und Gesundheitskurse an – von Zumba bis orientalischem Bauchtanz. Nähkurse gibt es immer noch – „Die waren nie weg“, sagt Andres-Reindorf und betont: „Wir sind frei bei der Entwicklung der Angebote und können uns nach den aktuellen Bedürfnissen der Familien richten.“ Dabei spielten auch Veränderungen einer vielfältiger und internationaler werdenden Gesellschaft eine Rolle. So sind Sprachkurse wie „Mama lernt Deutsch“ oder die „Frühen Hilfen“, bei denen Familien ab der Schwangerschaft praktische Hilfen, Beratung und Begleitung erfahren, Bestandteil des Angebots. Darüber hinaus gibt es vielfältige Kooperationen mit Akteuren der Gemeinwesenarbeit.

Seit 23 Jahren ist Julia Afghan Kursleiterin an der FBS, sie leitet Spielkreise, Musikgartenkurse und ist in der Stillberatung aktiv. In dieser Zeit hätten sich die Bedürfnisse von Familien verändert, sagt sie. „Familien stehen heute viel mehr unter Druck. Das beginnt durch die Herausforderung eines früheren Wiedereinstiegs in den Beruf bei den Müttern und der Frage, wie sich Familie und Beruf vereinbaren lassen“, so ihre Beobachtung, „viele stellen sich die Frage, wie sie unsere Angebote in ihren ohnehin schon vollen Familienalltag einbauen können.“ Mit der Zeit habe sich das Bewusstsein herausgebildet, dass es sich bei den Kursen um Bildungsangebote handelt, die wertvoll für eine frühe Förderung seien.

Die Wertschätzung zeige sich auch in der Nachfrage, sagt Andres-Reindorf. Besuchten im Jahr 2003 887 Personen insgesamt 2565 Unterrichtsstunden, waren es im Vor-Coronajahr 2019 schon 5113 Teilnehmerinnen und Teilnehmer bei 7144 Unterrichtsstunden. Die für September geplante 60-Jahr-Feier habe man wegen der ungewissen Pandemie-Lage abgesagt. Nachgeholt werden soll das Jubiläum nächsten Mai mit einem Familienfest in den Räumen der Ursulinenstraße.

Weitere Informationen unter: https://www.fbs-saarbruecken.de/

Pressestelle Bistum Trier - Ute Kirch